Testpflicht

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

ab sofort gilt für alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Schulpersonal eine Testpflicht.

Wie genau werden die Kinder getestet?

Die Schülerinnen und Schüler führen den Selbsttest unter Anleitung der Lehrkräfte in der 1. Stunde selbstständig durch. Der Test findet im vorderen Bereich der Nase statt. Dabei wird ein Wattestäbchen circa 1-2 Zentimeter in das linke und rechte Nasenloch eingeführt und einige Mal vorsichtig kurz gedreht. Es handelt sich also nicht um einen Rachenabstrich, bei dem das Stäbchen deutlich tiefer eingeführt werden muss.

Wann steht das Ergebnis fest und was passiert, wenn es positiv ist?

Das Ergebnis steht nach etwa 15 Minuten fest. Sollte das Ergebnis positiv sein, kann die Schülerinnen oder der Schüler nicht weiter am Unterricht teilnehmen und muss abgeholt werden. Bis zur Abholung bleibt die Schülerin oder der Schüler natürlich weiterhin unter Aufsicht. Anschließend ist die Schulleitung verpflichtet das positive Testergebnis an das Gesundheitsamt zu melden.

Die Schulleiterin oder der Schulleiter müssen Personen, die den Selbsttest verweigern, vom Schulbetrieb (in Form des Präsenzbetriebes bzw. der pädagogischen Betreuung) ausschließen.

Alternativ können die Schülerinnen und Schüler 2x wöchentlich eine Bescheinigung über einen offiziellen durchgeführten Schnelltest z.B. in einer Apotheke oder eines Testzentrums vorlegen. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Wir verstehen, die Ängste einiger vor der Durchführung der Tests, haben dabei aber keinen Spielraum. Die Erfahrungen der letzten Wochen haben aber gezeigt, dass dies schnell zur Routine wird.

Die Schule weist die Eltern nicht getesteter Schülerinnen und Schüler auf ihre Verantwortung für den regelmäßigen Schulbesuch ihres Kindes (§ 41 Absatz 1 Satz 2 Schulgesetz NRW) und die Gefahren für den Schul- und Bildungserfolg hin. Nicht getestete Schülerinnen und Schüler haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts.


Darüber hinaus bleibt die Temperaturmessung als weitere Schutzmaßnahme bestehen:

    Wie funktioniert das Messen der Temperatur?

    Das Fiebermessen geht kontaktlos mit einem speziellen Gerät vonstatten. Gemessen wird an der Stirn. Wenn die Temperatur über 38 Grad liegt, können die Kinder die Schulen nicht besuchen.

    Warum gerade 38 Grad?

    Diese Temperatur bedeutet auch für Kinder eine erhöhte Temperatur, vor allem, weil an der Stirn gemessen wird und dort das Ergebnis in der Regel niedriger ist als würde z. B. im Ohr gemessen. Diese erhöhte Temperatur kann auf eine Infektion hindeuten. Deshalb dürfen Kinder dann nicht in die Schulen gehen, alleine schon, um eine Ansteckung anderer Jungen und Mädchen zu vermeiden.

    Alle Maßnahmen dienen dem Ziel, so bald wie möglich wieder zu einem Stück Normalität zurückzufinden. Deshalb kann ich nur an alle appellieren, diese Maßnahmen zu unterstützen und darüber hinaus alle Corona-Regeln strikt einzuhalten.

    Mit freundlichen Grüßen

    H. Mühlenhoff

    Stellvertr. Schulleiterin